Montag, 23. April 2012

VVF-Ehrenzeichen in Gold für Walter Lisch

Diesen Samstag, den 21.4.2012, hat unser langjähriger Präsident Walter Lisch beim Verbandstag des VVF in der Werkstattbühne in Bregenz das VVF-Ehrenzeichen in Gold erhalten. Die NRZ gratuliert recht herzlich und würdigt Walter mit einer Laudatio:

30 JAHRE PRÄSIDENT,
hier im Land ihn jeder kennt,
sein Haar schon schütter,
sein Lachen frisch,
ja so ist – der WALTER LISCH.
Seit Anbeginn ist er dabei,
bei der närr'schen Rieblerei.

Als Venediger war er zu sehen,
als tapfres Schneiderlein beim Nähen,
als Bundesheerler-Korporal,
in vielen Rollen auf dem Ball,
die Lacher stets auf seiner Seite,
gab's manchmal auch was in die Breite,
auch war er für uns in der Tat,
stets zur Stell als Fasnatrat.

Immer ist er was am tun,
eins kann er nicht – und das ist ruh'n.
Und geht im mal was nicht zu schnell,
ist mit dem Spruch er gleich zur Stell,
das lässt die ganze Mannschaft beben,
„RIEBELZUNFT IST NICHT MEIN LEBEN!“

Dann stehen alle gleich parat,
sei's mit Arbeit, Rat und Tat,
dann wird gerackert wie er's will,
und alle sind mucksmäuschen still.

Ein Präsident, der all dies tut,
zaubert niemand aus dem Hut,
drum halte ich es nicht verkehrt,
dass man ihn heute dafür ehrt,
der Orden hier – aus purem Gold,
für deine Arbeit – reicher Sold!

Mittwoch, 7. März 2012

45 Jahre Närrische Riebelzunft – Narretei seit 1967

Die Narren in rot – blau übernahmen auch im Jubiläumsjahr am Fasnatsamstag in Frastanz die Macht!

Der Fasnatsamstag begann für die Riebler schon sehr verheißungsvoll mit einem wolkenlosen blauen Himmel.

Vom Gründungspräsidenten Altbürgermeister Harald Ludescher waren die Gründer Walla Arthur, Montibeller Gerhard, Schwarz Gerhard und der amtierende Präse Walter Lisch bereits zu früher Stunde zu einem Riebelfrühstück geladen.

Pünktlich um 10 Uhr begann dann im Foye des Adelbert Welte Saal der Empfang des Bürgermeister. Zeremonienmeister Walter Gohm begrüßte die zahlreich erschienene Prominenz und die befreundeten Narren, Fasnatzünfte und -gilden allen voran den Präsidenten des VVF Ernst Schmid. Neben Landeshauptmann Markus Wallner, Landtagsabgeordnete Conny Spiess,
Pfarrer Herbert Spieler, dem fast vollzählig erschienen Gemeinderäten und Gemeindevertreter wurde natürlich der Hausherr Bürgermeister Gabriel Eugen und der Burggraf Franz der Herzliche (Lutz Franz) närrisch willkommen geheißen.

Zu Beginn hielt der Gründungspräsident Harald Ludescher eine Jubiläumsansprache in der die 45 Jahre erfolgreiche Arbeit der Riebelnarren gepriesen und auch die Leistung des 30 Jahre amtierenden Präse Walter Lisch heraus gehoben wurden.

Im Anschluss wehrte sich Bürgermeister Gabriel Eugen mit Händen und Füßen, sowie mit närrischen Ansagen gegen die Zünftler vor seiner Entmachtung. Nicht einmal seine gesungenen Fürbitten konnten ihm helfen und er übergab wieder willig den Rathausschlüssel an den Burggrafen der Riebelzunft. Dieser wiederum versprach nach einer längeren Rede des Gemeindeoberhauptes in drei kurzen Sätzen die Fasnater in Frastanz erfolgreich durch die Narrentage zu führen.

Aus der Hand des VVF Präsidenten und seiner Bezirkselferrätin erhielten die Riebler Elmar Märk den Goldenen und Oliver Lorünser den silbernen Verbandsorden. Der Alpenrepublik Gampelün wurde für jahrelange Freundschaft zur NRZ das Riebelnarrenhaus 2012 überreicht.

Nach dem Schlusswort des Präsidenten wurde bei Speisen und Trank dem Kinderumzug entgegen gefiebert. Pünktlich um 14 Uhr begann der farbenfrohe Umzug mit 35 teilnehmenden Gruppen. Wie jedes Jahr standen die farbenfrohen und tollen Mäschgerle der Kindergärten und
der Volksschule im verdienten Vordergrund.

Beim Rathaus wurde der Umzug vorgestellt, die Umzugsbesucher verpflegt und die teilnehmenden Musikgruppen gaben ein paar närrische Stückchen zum Besten. Auf dem Rathausplatz, in den Gasthäusern sowie im Haus der Begegnung wurde bis spät noch dieser närrische Jubiläumstag gefeiert.

„Immer nur – Riebel pur“ ein wirklich sinnhafter Narrenspruch war lautstark und überall zu hören.

Donnerstag, 23. Februar 2012

NRZ Ball 2012 - „die närrische Baustelle...“

Am 10. und 11. Feber 2012 fanden wieder die beiden Bälle der Närrischen Rieblzunft Frastanz, unter dem Motto „die närrische Baustelle...“ statt. Unser Burrgraf Franz I konnte wieder viele Ehrengäste, wie unseren Landeshauptmann Markus Wallner, den Bundesart Edgar Mayer,den Bürgermeister und Hausherr Eugen Gabriel, den Bürgermeister der Nachbargemeinde Florian Kasseroler sowie befreundete Gilden und Zünfte begrüßen.

Den ersten Teil des Programmes moderierte der Arbeitsinspektor (Jürgen Jäger). Es begann mit rhytmischem Baulärm, der auf Blechfässern mit allerlei Werkzeug von unseren jungen Mitgliedern Stefan Kerschbaumer, Mathias und Christian Märk, Andreas Gassner und Hannes Tiefenthaler erzeugt wurde.

Ein deutscher Leasingarbeiter (Joki Kerschbaumer) erzählte von seinen Erlebnissen auf diversen Baustellen und klärte auch darüber auf, dass Männer keine Liebeslieder schreiben können. Wie ein solches sich anhört hat er sehr überzeugend vorgeführt. Weiter ging es mit unseren „Rieblnotastolperer“ (Lisch Walter, Elmar und Mathias Märk, Erath Norbert, Markus Pedot und dem musikalischen Leiter Wilfried Gabriel), die wieder neue Lieder mit Texten zu unserem Dorfgeschehen hervorragend vortrugen.

Drei kuriose Gestalten erstatteten einen musikalischen Besuch auf unserer Baustelle. Unter den überdimensionalen Hüten steckten Tobias Gut, Dr. Peter Pircher und Dr. Michael Sturn. Das Publikum dankte es ihnen mit begeistertem Applaus.

Nach der Pause übernahm Markus Pedot als E-Werk Mitarbeiter die Moderation und gab die Bühne freifür den nächsten Punkt. Unsere junge Garde, (Stefan, Joki und Katharina Kerschbaumer, Andrea, Karin, Georg, Larissa und Ramona Gabriel, Hannes Tiefenthaler) begeisterte das Publikum mit der Rocky Horror Picture Show. Ein Dank an Michaela Gort für die super Choreographie.

Unser Bgm. Eugen Gabriel erklärte den Mittelstand anhand eines sehr gelungenen Beispiels. Weiter ging es mit einer Tanzeinlage der Lenigrad Cowboys (Herbert und Walter Gabriel, Wolfgang Ganath, Hanno Kerschbaumer, Walter Gohm und Reinhard Arzbacher). Ihre Kostüme und die wunderbar im Takt gezeigte Darbietung erfreute wiederum das Publikum.



Seine speziellen Erlebnisse auf einer seiner vielen „Schwarzbaustellen“ erzählte sehr gelungen der Maurer Klaus Malin auf einem Baugerüst. Eine Firstfeier, die aus dem YouTube bestellt wurde brachte die Stimmung zum Höhepunkt. Andreas Gabalier (Georg Gabriel), Amy Whynhouse (Karin Ganath), Jennifer Lopez (Jürgen Kircher), Tom Jones (Martin Dobler), Lady Gaga (Jürgen Jäger) und zum Finale Zuccero (Werner Debortoli) im Duett mit Pavarotti (Gerhard Montibeller) wurden mit Standig Ovations belohnt.

Nach unserer Rieblhymne „Wir sind die super Rieblcrew“, gesungen von Christl Kerschbaumer, spielte unsere Musik „Georg und Michael“ zum Tanz auf.

Wir bedanken uns hiermit bei allen Mitgliedern und Mitwirkenden, speziell bei unseren Frauen, die mitgeholfen haben, dass unser Ball wieder reibungslos über die Bühne gegangen ist und wiederum ein Höhepunkt des Frastanzer Faschings 2012 wurde.

Wir freuen uns bereits wieder auf die nächsten NRZ-Bälle 2013, die am 1. und 2. Februar 2013 stattfinden werden.

Sonntag, 20. November 2011

Mit Vollgas in die neue Riebelsaison 2012

Bereits um 10 Uhr 30 trafen sich die Riebelbrüder zur Eröffnung der neuen Fasnatsaison im Gasthaus Kreuz.

Nach der Begrüßung durch Zeremonius Walter Gohm wurde vom Subpräses Dominik Tschol das alte Fasnathäs zum Ritual der obligatorischen Reinigung mit dem Riebelteppichklopfer freigegeben. Jeder anwesende Riebelbruder setzte mit seinem Schlag ein symbolisches Zeichen in neuer Frische und voller Kraft in die kommende Saison zu starten.

Pünktlich nach der Präsidentenuhr läutete Walter Lisch um 11 Uhr 11 mit seiner Glocke die neue Saison ein. Im anschließenden Präsidentenwort forderte er seine Brüder auf – ab sofort wieder durchzustarten, damit die Riebelbälle, der Kinderumzug und die Fasnatzeitung „Galätschner“ auch heuer wieder ein voller Erfolg werden.

Auch der Burggraf der NRZ „Franz, der Herzliche“ Franz Lutz bat in seiner Proklamation alle seine Riebelbrüder, dass sie ihn in der kommenden Fasnat bei der Machtübernahme mit allen närrischen Kräften unterstützen.

Neben der Verleihung der goldenen Ritterkreuze an das amtierende Gremium wurden im Anschluss Jürgen Jäger und Martin Müller als Schnupperer in die Zunft aufgenommen. Zum Einstand mussten sie dann gleich eine recht närrische gestellte Aufgabe vor dem Rathaus lösen – was sie auch mit Bravour meisterten.

Über den Besuch der Narrenfreunde vom Fraschtner Faschingskomitee freute man sich sehr und es wurde heiter und närrisch über Gemeinsames gesprochen. Am Abend ging dann noch eine kleinere Abordnung nach Schlins in den Wiesenbachsaal wo die Fraschtner Guggamusig Schneggahüsler ihr 30ig-jähriges Jubiläum feierte.

Ein toller langer Tag endete mit dem Narrenruf der Riebler „Immer nur – Riebel pur“
und der Vorfreude auf die 5. Jahreszeit.



Mittwoch, 24. August 2011

NRZ kocht Riebel für die Vorarlberg Mehl


Vergangengenen Samstag, am 20. August 2011, hat die Närrische Riebelzunft für die Vorarlberg Mehl bei deren Präsentation ihres neuen Riebelliedes und -videos die geladenen Gäste mit Riebel verköstigt. Unter der Leitung des Zeremonienmeisters Walter Gohm wurden so über 300 Portionen Riebel zubereitet und ausgegeben. Das heisse Wetter bei dieser Veranstaltung konnte nur noch durch einen heisseren, wohlschmeckenden Riebel getoppt werden...

Montag, 25. Juli 2011

Zwei bekannte und beliebte Dorfgrößen, legten Riebelprüfung erfolgreich ab


Die beiden Riebelzunftknappen Apotheker Tobias Gut sowie Maler- und Baumeister Alexander Krista, luden das Gremium und ein paar Freunde am Samstag den 2.7.2011 zur Prüfung und Verkostung ihres selbst gekochten Riebels in die Schmittengasse 5 ein.

Das komplette Gremium, Ehrengrafenvorsitzender Bgm. Eugen Gabriel, Altgraf Othmar der I. (Vater von Alexander), Riebelpaten der Prüflinge und ein paar Freunde waren der tollen und originellen Einladung gefolgt.

Schon der Empfang war sehr lieblich und herzlich. Die Riebelbrüder fühlten sich gleich wohl, was aber nicht nur alleine dem kühlen, blonden Drei Schwestern Saft zuzuschreiben war.

Gespannt und voller Erwartung versammelte sich das Gremium um die vorbereitete moderne Kochstelle und bewunderter wie der Apotheker und der Malermeister sich gekonnt der Zubereitung der Götterspeise „Riebel“ hingaben.

Innerhalb kürzester Zeit hatten die Beiden einen für das Auge gut aussehenden Riebel zubereitet. Alle Anwesenden waren nun auf die bevor stehende Bewertung, Erfüllung der Kriterien, sowie die richtige Beantwortung einiger närrischen Fragen neugierig.

Der Lukullus Herbert Gabriel waltete nun seines Amtes und zog ein um das andere Prüfgerät zur Überraschung der beiden Riebler aus seinem Koffer und begann mit den einzelnen Prüfungsabschnitten.
Als dann der Riebel dem Gremium zur Verkostung freigegeben und serviert wurde, ging eine breite zufriedene Anerkennung von diesem aus. Auch Zutaten wurden reichlich aufgetischt. Das Einzige was zu schnell fertig war, waren zwei magere Stöckle „Sura Käs“

Nachdem sich das Gremium beraten hatte und vom Lukullus das Urteil verkündet wurde, überreichte Präsident Walter Lisch den beiden nun vollwertigen Mitgliedern der Zunft die goldene Riebelpfanne am Band.

Der mehrmalige lautstarke Riebelschwur „Immer nur – Riebel pur“ auf die erfolgreichen Prüflinge machte die Kehlen der Anwesenden recht trocken. Doch dem halfen die beiden Brüder sofort ab und kredenzten neben Bier, auserlesene Weine. Zudem wurde sogar eine prall gefüllte „Krätza“ edelster Schnäpse aufgefahren. Die anwesenden Riebler staunten nicht schlecht als etwas später vom Hausherr Bruder Alexander und seinem Mitbruder Tobias ein wirkliches Supermenü serviert wurde.

Das tolle Fest ging feucht, fröhlich mit auffrischen diverser humoriger Begebenheiten aus der Vergangenheit und närrischen Vorkommnissen aus der Gegenwart bis weit nach Mitternacht.

Auseinander ging man mit einem herzlichen Dank an die beiden erfolgreichen Prüflinge und einem kräftigen
„Immer nur – Riebel pur“

Samstag, 14. Mai 2011

Kassaprüfung

Wie es sich für den Verein von Welt gehört, hält die NRZ jedes Jahr eine Jahreshauptversammlung - unter Profis auch als JHV bekannt - ab. Kurz davor muss natürlich die Kasse unseres Schatzmeisters von zwei qualifizierten Kassaprüfern überprüft werden. Dieses Jahr waren dies Georg Gabriel und Mathias Märk, siehe Bild unten. Man bemerke auch, dass dabei nur die modernsten Rechengerätschaften verwendet wurden...